Schlaf im Blick

Das Schlaflabor im Landesklinikum Melk zählt zu den größten Schlaflaboren österreichweit.

Mittels Polysomnographie werden verschiedene Funktionen des Körpers gemessen, um so die Art der Schlafstörung herauszufinden.

Die Nacht ist für den Schlaf reserviert. In dieser Zeit regenerieren sich Körper und Geist. Für einen Teil der Bevölkerung hingegen fühlt es sich nach der Nacht an, als hätten sie Schwerstarbeit geleistet: Sie leiden unter Schlafapnoe, einer schlafbezogenen Atmungsstörung. Im Schlaflabor des Landesklinikums Melk wird diese häufigste schlafbezogene Atmungsstörung mithilfe modernster Technik diagnostiziert und behandelt.

Genau überwacht

Gegen 14 Uhr kommt der Patient bzw. die Patientin im Klinikum an. Dort führen Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte die Aufnahme durch; für die Patientinnen und Patienten stehen Einzelzimmer zur Verfügung. Die Pflege kümmert sich am Nachmittag um sämtliche Pflegetätigkeiten. Der gewohnte Ablauf vor dem Schlafengehen soll auch im Schlaflabor möglichst beibehalten werden: Und so schauen die Patientinnen und Patienten fern, lesen oder halten sich an andere Rituale. Dann ist es so weit: Unmittelbar vor dem Schlafen wird der Patient, die Patientin mit zahlreichen Kabeln versehen. Die Polysomnographie misst die Hirnströme (EEG), die Muskelspannung (EMG) und die Augenbewegungen (EOG), den Atemfluss, die Atemanstrengung von Brust- und Bauchmuskulatur und die Sauerstoffsättigung sowie zusätzlich den Puls, die Körperlage, das Schnarchen und die Beinbewegungen. CO2 wird mit einem separaten Gerät gemessen. Auf dem Stützpunkt sitzen die Pflegekräfte an den Monitoren, auf denen verschiedene Kurven zu sehen sind. Die Pflege überwacht die Aufzeichnungen und steht parat, wenn ein Patient, eine Patientin in der Nacht etwa das WC aufsuchen muss. Diese erste Nacht im Schlaflabor dient der Diagnostik. Die zuständigen Medizinerinnen und Mediziner studieren die Aufzeichnungen und erstellen einen Befund.

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Text: Daniela Rittmannsberger | Fotos: Daniela Führer
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